Wir Angler stehen immer mehr im Fokus der Gesellschaft, in letzter Zeit jedoch selten positiv. Tierschutzorganisationen und Co. haben es zum Teil gezielt auf uns abgesehen und das Bild von unserem Hobby wird bei unseren Mitbürgern immer schlechter.
Doch wir sind zum Teil selbst Schuld daran. Wenn ich mir die Ufer unserer Gewässer anschaue, dann komme ich mir nicht selten wie auf einer Müllhalde vor. Überall lassen Angler ihre Schnüre und leeren Verpackungen liegen. Eine Bierdose daneben lässt schnell vermuten, dass auch diese vom gemeinen Fischabschlachter kommt.
Ich als Angler rege mich darüber schon wahnsinnig auf, doch wie muss es erst Leuten gehen die uns sowieso schon auf dem Kieker haben? Wir machen uns so selbst zur Zielscheibe und dass muss einfach nicht sein.
Schnurreste einzustecken und zu Hause zu entsorgen tut keinem Weh und nur weil „andere“ die Uferregionen verschmutzen ist dies noch lange keine Legitimation dies selbst zu tun.
Im folgenden ein paar wunderschöne Impressionen der letzten Angeltour. Gesammelt auf einer Gesamtstrecke von nichteinmal 5 Meter. Viel Spaß beim anschauen…
Ich habe den Müll binnen 2 Minuten aufgesammelt und in einem der zahlreichen öffentlichen Mülleimern entsorgt, und es hat mir nichtmal wehgetan. Irre!
Eventuell sollten sich auch die Städte überlegen Mülleimer an den Uferregionen aufzustellen, vielleicht landet dann nicht ganz so viel Dreck auf den Steinen und letztendlich im Wasser. Die Tierschützer würd es sicher freuen…
Im normalfall wünsche ich hier nun „Straffe Schnüre“, doch heute verbleibe ich lieber mit einer anderen Art der Verabschiedung.
Saubere Ufer,
Chris
PS: Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist der Artikel etwas sarkastisch geschrieben. Ich hoffe, dies bringt den ein oder anderen zum Nachdenken und appelliere an die Vernunft.













